• theaterblogs.de
  • suche in allen blogs
  • nächstes blog
  • Home
  • A // Fotos
  • B // Vita
  • C // Demos
  • D// Presse
  • E // Blog
  • F// EAT.PLAY.LOVE.

Esther Barth

Mein Spielplatz zwischen Wirklichkeit und Traum

  • In Sachen Basilika. Ein Nachruf.

    1 Kommentar »
    10. Januar 2012 /  Meine Welt

    Hamburg hat demnächst ein Privattheater weniger und die Hauptstadt eine Nervensäge mehr an der Backe: Gunnar Dreßler. Auch wenn meine Erfahrung mit Herrn Dreßler sich auf ein nicht zustande gekommenes Vorsprechen beschränkt, ist mir kein einziger Künstler bekannt, der den Noch-Basilika-Intendanten nicht für einen respektlosen Wichtigtuer hält. Ich persönlich fand es immer verschwenderisch, dass ein für ein Off-Theater wirklich gut ausgestattetes Haus in exzellenter Lage sich so gefälligen Stoff aussucht wie Zweiohrküken oder Ladies Night und den dann auch noch indiskutabel inszeniert. Ich sah zwei Eigeninszenierungen an der Basilika. Beide werden auf der Homepage des Theaters als Highlights der letzten 20 Jahre aufgeführt und wer's gesehen hat, will nach der Lektüre nicht mehr wissen, wie eine nach eigener Aussage eher mäßige Inszenierung ausgesehen hätte. Die Kollegen an der Tribüne in Berlin, wo Dreßler jetzt sein kreatives Potential entfaltet, erhalten by the way eine Abendgage, pardon, ein Schweigegeld von … tadaaa … 30, in Worten dreißig Euro.

    Liebe Hamburger Kollegen, wie also kommen wir jetzt an die Basilika-Räume, um eine bessere Spielstätte daraus werden zu lassen? Was wird aus dem Haus? Weiß das jemand? Im Abendblatt heißt es nur, eine weitere kulturelle Nutzung sei denkbar und Interessenten hätten vorgefühlt. Hätte ich Kapital oder einen hinreichend wohlhabenden Fan, würde ich mich einreihen.

  • BETEN. SPIELEN. ZAHLEN.

    Keine Kommentare »
    23. Dezember 2011 /  Meine Welt

    Wie vorab erwähnt, heißt unser Ensemble EAT.PLAY. LOVE. -Jaja, in Anlehnung an den Film  aber mit Betonung auf play, immerhin sind wir ja Schauspieler und keine Schaubeter. Unsere Spielstätte hätte uns gerne religiöser und kündigt uns derzeit als Ensemble EAT.PRAY. LOVE. an. Na gut, einige von uns beten tatsächlich öfter mal. Den Vogel abgeschossen hat jetzt aber der Verlag, der uns Gretchenrechte gegen Bares einräumt. In vorauseilendem Gehorsam sind wir bei denen nämlich gleich EAT.PAY. LOVE. geworden.

    In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten!

    sagt: Frau Diplomdirektor Bart(h)els

  • Help! Typische Theaterzitate gesucht.

    5 Kommentare »
    24. November 2011 /  Meine Welt

    Ich suche für den noch zu verfassenden Präsentationstext von “Gretchen 89ff” typische Theaterzitate. Also sowas wie “So kann ich nicht arbeiten”, “Da war schon viel schönes dran” usw. Ideen bitte in die Kommentarzeile, Collegas! Danke … Und ab.

  • Untergangsvisionen

    Keine Kommentare »
    19. November 2011 /  Buisness as usual, Ein theatraler Untergang

    Eindrücke von der Vorstellung am 7.10.2011 auf Kampnagel.
    Ich selbst bin überwiegend akkustisch wahrnehmbar, gegen Ende dann aber auch ab und zu kurz im Bild, mit schwarzer Kutte.

    Nun muß man bedenken, dass dieser kleine filmische Zusammenschnitt eigentlich ein eigenes Oeuvre ist und mit den Eindrücken des live-Publikums nur bedingt zu tun hat. Die haben nämlich fast alle beklagt, dass sie von dem schönen Bühnenbild hinter der Gaze fast nichts sehen konnten. Und so kann das Ding als visuelle Sekundärliteratur betrachtet werden und sollte vielleicht bei der nächsten Vorstellung anstelle des nackten, mehlverschmierten Ensembles auf die Gaze projiziert werden, damit die Leute erst recht nicht verstehen, worum es hier geht.

     

  • EAT.PLAY.LOVE.

    2 Kommentare »
    12. November 2011 /  Meine Welt

    Drei Worte, drei Menschen, ein Theater.

    Im Sommer 2011 begegneten sich vier Schauspieler … na, sagen wir zwei Schauspieler, eine in die Jahre gekommene Diva vom Habitus einer Liz Taylor bei einem Sexappeal von Petra Pau, deren mäßig begabter Liebhaber und verschiedene Regisseure bei Probenarbeiten. Einstudiert wurde ein Psychodrama, welches sich schliesslich in jeder Hinsicht auch als solches erwies - außer hinsichtlich einer bühnentauglichen Premiere.

    Am Ende blieben ein Trümmerhaufen und drei unerschütterliche Theaterliebhaber: Sven Menningmann, Markus Sellmann und ich. Diese drei, wir drei,  sind jetzt EAT.PLAY.LOVE. - wobei es eigentlich schade ist, dass wir nicht Esther, Pen und Larkus heissen. Oder wir hätten das Ensemble EAT.SWAY. MOVE. taufen müssen. Hätte sogar irgendwie Sinn gemacht. Aber nun ist es zu spät. Nun sind wir EAT.PLAY.LOVE. Mit Schwerpunkt auf play, glaub' ich.

    Die angemessenste Verwurstung unserer eigenen skurilen Theatererfahrung erschien uns die Inszenierung von Theater im Theater. Ein Stück, welches auf der Bühne sichtbar macht, welche Umstände und extravaganten Bühnenkreaturen Premieren erschweren und im worst case sogar ganz verhindern können. Und so wird unsere Theaterarbeit der Öffentlichkeit schliesslich doch noch zugänglich gemacht.

    Mit Faust 1, Gretchen Szene, Seite 89 folgende.

    Gretchen 89ff

    Schauspiel von Lutz Hübner

    Ab 29. Februar 2012 im Monsun Theater Hamburg

    Diese Pilotproduktion unter der Regie von Sven Menningmann soll übrigens kein Einzelfall bleiben. EAT.PLAY.LOVE. geht in Serie. Fortsetzung folgt. Aber erst mal schön Gretchen Kucken.

  • Leichte Mädchen

    Keine Kommentare »
    03. November 2011 /  Buisness as usual, Ein unmoralisches Angebot

    Oder: Zurück auf los.
    Der Hurenball, der am 20.Oktober Premiere hatte, war einer von gefühlten zweihundertsiebzigtausend Anlässen, deretwegen ich mal wieder eine Diät eingehalten habe. Keine zwei Wochen später bin ich wieder genauso dick wie vorher, was kein schönes Gefühl ist. Aber immerhin, in Form einiger Fotos überdauert mein Zustand als leichtes Mädchen … bis zur nächsten Diät.

    Hurenball_Wochenblatt.jpg

  • Abgelichtet

    1 Kommentar »
    13. Oktober 2011 /  Meine Welt

    Eben noch auf der Suche nach geeigneten Fotografen … jetzt schon bei der Ergebnispräsentation.
    Nach wochenlangem Runterhungern überflüssiger Pfunde, nächtelangem Durchwühlen von Outfits und ihrer Überprüfung auf Fototauglichkeit, dem Aussuchen eines sonnigen Herbsttages, einer Fotosession, der Durchsicht von 95 unbearbeiteten Bildern mit mindestens 95 Freunden und Kollegen und den üblichen Abwägungen (da ist der Ausdruck schön, aber der Ring zu dominant, da sind die Augen toll getroffen, aber der Mund wirkt verkniffen … ), ist es nun soweit. Ich präsentiere meine neuen Setcardfotos. Fünf sollten es werden, nun habe ich sechs bearbeiten lassen. Und hier sind sie:

    Esther Barth 2011_10.jpg

    Esther Barth 2011_27.jpg

    Esther Barth 2011_39.jpg

    Esther Barth 2011_30.jpg

    Esther Barth 2011_75.jpg

    Esther Barth 2011_95.jpg

    Copyright by: Darius Etemadieh alias SuiradO 

  • Untergegangen? Eine Innenansicht

    1 Kommentar »
    08. Oktober 2011 /  Buisness as usual, Ein theatraler Untergang

    Wenn man der Presse Glauben schenkt, sind wir "angekündigt untergegangen". Und zwar mit dem Versuch, ein Theater, das brav nach Zahlen malt, durch Mut zum Risiko zu ersetzen. Es mangele an Hingabe zum Spiel, schreibt das Hamburger Abendblatt. Und bedauerlicherweise fühlte sich die vorgestrige Premiere auch von innen nach einem Scheitern an. Der Versuch, das Nichtwissen kreativ zu nutzen und frei werdende Energien zu einer Theaterparty zu verwandeln, hat nicht funktioniert. Als ich die K2 betrete, befinden sich vor, hinter und auf der Bühne viele Menschen, die ich noch nie gesehen habe und deren Funktion im Stück mir nicht bekannt ist. Ein Ablauf ist nicht vorgegeben. Und so starten wir verhalten mit gefühlten 2 Stunden Anmoderation, welche Stefan und einige der mir unbekannten Stadtbewohner damit füllen, über das Theater im Großen und Ganzen zu lamentieren. Und erst als man sich bereits hinter der Bühne fragt, wann es denn endlich mal losgeht, entschliessen wir uns, mit dem bewährten Schlager das Theaterevent zu starten. Pushen die Energie hoch, stürmen die Bühne, um am Ende genau da zu landen, wo wir unterbrochen haben. In einem Loch aus Blabla. Was beim Probelauf anläßlich der Theaternacht im kleinen Ensemble gut funktioniert hat, das Ineinandergreifen zum Teil parallel laufender Elemente, scheitert im Großen kläglich. Immer wenn die Energie oben angekommen ist, folgt ein Loch aus Unentschlossenheit und Verunsicherung, die nicht kreativ von uns genutzt wird. Eine Arbeit, wo jeder spürt, wann er dran ist, wo verbale Verabredungen wegfallen, bedarf eben doch einer Gruppe, die sich kennt und aufeinander eingespielt ist. Eigentlich keine besonders neue Erkenntnis, und doch mein persönliches Fazit des Abends.

    Die gestrige zweite Vorstellung bekam prompt einen Ablaufplan verpasst. Und siehe da, energetisch liefert der Abend weitaus größere Stimmigkeit - jedenfalls von innen betrachtet - und versöhnt mich nach der Premierenpleite. Als Aussenansicht habe ich bislang nur das Feedback meiner Freundin, die in beiden Vorstellungen saß; und die mag voreingenommen sein. Sieht die Sache aber genau so. Was die Kritiken betrifft, so freut man sich ja, wenn überhaupt welche publiziert werden. Ansonsten bleibt anzumerken, dass die Autorin Schuller zwar nach eigener Aussage weiß, wie Theater geht, in ihrer eigenen Profession jedoch im Hinblick auf Dudenfestigkeit Konventionen ebenfalls eher nicht so gerne bedient. Der Begriff "senieren" jedenfalls ist meiner Recherche nach frei erfunden.

    Der_Untergang2_0090-1.jpg

  • Theater Theater

    Keine Kommentare »
    06. Oktober 2011 /  Buisness as usual, Ein theatraler Untergang

    Letzter Arbeitstag vor der Untergangspremiere.
    Eine Generalprobe gibt es nicht. Stattdessen soll eine sogenannte Fotoprobe stattfinden. Nach einer guten Stunde ratlosen Abhängens wird uns angetragen, uns einkleiden zu lassen. In der Garderobe befindet sich eine Frau, die ich noch nie gesehen habe. “Nein”, sagt sie, “erst versorgen wir mal die Langen und die Dicken. Das hier könnte eine Dicke anziehen.”. Obwohl ich genervt bin, kein Kostüm abzubekommen, versöhnt es mich, dass man mich zumindest nicht in der Pummelreihe hinten anstellt und ich warte geduldig, bis mir ein Traum in Schwarz verpasst wird. Als ich die Bühne betrete, fragt mich ein Mann mit Kamera nach meinem Namen und macht eine Aufnahme von meinem Gesicht. Im wuseligen Bühnenbild befinden sich unsere Theaterstadtbewohner, die noch irritierter dreinschauen als das Theaterstadtensemble … und Stefan wirbelt, wie es seinem Temperament entspricht, zwischen Kulissen und Zuschauerraum hin und her und beseitigt die letzten Klarheiten. Im gewohnten Chaos absolvieren wir die Fotoprobe, die abgeschlossen wird von rapenden Jugendlichen aus Ohlsdorf, einem Event, das den Partycharakter der morgigen Aufführung erahnen läßt, als nämlich alle Beteiligten die Bühne stürmen und ihren Möglichkeiten gemäß mitrocken.
    Supi, denke ich mir als die Fotographen einpacken. Feierabend. Aber nichts dergleichen. Denn nun beginnt die Abendprobe. Da werden Details der Chöre wiederholt und ganze Abläufe neu einstudiert, besprochen, Lieder durchgesungen … und nach drei Stunden wird uns für morgen früh - tadaaa - ein Ablaufplan in Schriftform in Aussicht gestellt. Weshalb das so überstürzt werden muß, weiß kein Mensch. Aber Theater ist eben Verabredung, und da legt der besonders gründlichen Regisseur den Ablauf bereits am Premierentag fest.
    So ist das bei uns.

    (Stückkundige werden diesen Abschlußsatz erkennen. Alle anderen sind herzlich eingeladen, ihn in der morgigen Premierenvorstellung aufzuspüren)

  • Ein bißchen Presse

    Keine Kommentare »
    04. Oktober 2011 /  Buisness as usual, Ein theatraler Untergang

    "Die Kunst ist so lang und kurz ist unser Leben."

    Die Pause vom Theater ist keine, denn vor dem Haupteingang startet der Schlingensief-Schüler Stefan Kolosko eine kleine Guerilla-Marketing-Aktion. Als Werbespot für "Der Untergang 2, ein starkes Stück Theater ohne Bruno Ganz", ab 6. Oktober auf Kampnagel zu besichtigen, gibt es Sprechtheater und Singsang vor einem plakatbeklebten VW-Bus. Muss man mögen, so was.

    schreibt: Das Hamburger Abendblatt im Rahmen des Artikels über die Faust-Premiere am Thalia Theater (Joachim Mischke, 4.10.2011)

Previous Page

Meine Berufe

  • schauspielerin
  • synchronsprecherin

Meine Ausbildung

  • 1998-2002 schauspielausbildung an der reduta berlin (staatl. anerk. schule für theater und film)

Veranstaltungen

« Januar 2012 »
MoDiMiDoFrSaSo
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031 

Impressum | theaterblogs.de ist für die Inhalte dieses Blogs nicht verantwortlich. Siehe AGB.
theaterblogs.de ist eine Tochter von theaterjobs.de, dem Theater-Stellenmarkt im Internet.